FAQ Datumssrechner - Allgemeines

Für welche Zeiträume kann der Verzugszins berechnet werden?

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Der Verzugszinsrechner berücksichtigt den Basiszins seit dem 01.01.2002 bis zum heutigen Tag.

Welche Verzugszinsen können berechnet werden?

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Es können vier unterschiedliche Zinsen berechnet werden:
1. Verzugszinsen für Konsumenten (4 % ohne Einbezug des Basiszinses) bzw. Objektier Verzug
2. Verzugszinsen für Handelsgeschäfte (9,2 % über dem Basiszins) bzw. Subjektiver Verzug
3. Dynamischer Zinssatz (ihr selbst gewählter Zinssatz über dem Basiszins)
4. Statischer Zinssatz (ihr selbst gewählter Zinssatz ohne den jeweils gültigen Basiszins)

Woher weiß ich, welche Option ich wählen muss?

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Verbrauchergeschäfte sind solche Geschäfte, bei denen auf der Verkäuferseite ein Unternehmer und auf der Käuferseite ein Verbraucher steht.
Bei Handelsgeschäften stehen sich als Käufer und Verkäufer jeweils ein Unternehmer gegenüber.
Die beiden letzten Optionen werden benötigt, sofern durch individuelle Vereinbarung ein anderer Zinssatz gewählt wurde.

Welche Zinsmethode wird bei der Berechnung zugrunde gelegt?

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Vezugszinsen werden nach der Effektivzinsmethode (act/act) berechnet. Anders als bei der kaufmännischen Zinsberechnung, bei der je Monat 30 Tage und insgesamt 360 Tage pro Jahr angesetzt werden, ist es bei der Effektivzinsmethode vorgeschrieben, den Verzugszins taggenau (28/29/30/31 Tage je Monat // 365/366 Tage je Jahr) zu berechnen.

Kann ich mir das Ergebnis als PDF ausdrucken?

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Ja, nachdem Sie eine Berechnung durchgeführt haben, wird zusätzlich ein Button "Tabelle als PDF" eingeblendet. Dieser generiert aus Ihren eingegebenen Daten eine entsprechende Forderungsaufstellung als PDF.

Warum muss ich unter Punkt 1.Rechtswahl zwischen Verträgen vor und nach dem 16.03.2013 wählen?

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Der österreichische Gesetzgeber hat das Verzugsrecht im März 2013 noveliert und entsprechend neue Richtlinien erlassen. Wesentliche Änderung ist z.B. die Anhebung des Verzugszinses von 8 % auf 9,2 % über dem Basiszins.
Ferner hat sich die Berechnungsmethode leicht geändert, was die Wahl des Basiszinses angeht. Demnach können Verträge, die bereits vor dem 16.03.2013 begründet wurden (ggfls. auch nach dem 16.03.2013 noch fortbestehen), nach altem Recht berechnet werden. Bei der Berechnung des Verzugsschadens für Verträge ab dem 16.03.2013 muss das neue Recht berücksichtigt werden.

Was sind Pauschalkosten nach § 458 UGB?

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Der österreichische Gesetzgeber hat mit § 458 UGB eine Norm geschaffen, Beitreibungskosten, die den Betrag von 40 EUR nicht übersteigen, entsprechend als Pauschale geltend machen zu können. Diese können Sie daher entsprechend mit einberechnen.